



Humor ist, wenn man trotzdem lacht |
...oder auch "dann feiern wir uns halt selber". So oder so ähnlich hätte das Motto des Tages lauten können. Aber alles der Reihe nach. Pünklich Samstag früh 5:30 Uhr bimmelte der Wecker und so traf man sich gegen 6:15 Uhr am Hauptbahnhof Hamburg. Dabei merkten wir schnell, wer von den Anwesenden es mit der "neutralen Kleidung"
nicht ganz so genau nimmt und so gesellten sich schon kurz nach dem ersten Bier ein paar "Rote" dazu. Nur waren das die andren "dynamischen" aus Berlin. Bis auf das ausgiebige Begutachten beiderseits ist es dabei auch geblieben und so traf man ohne weitere Probleme in der Landeshauptstadt ein. Man traf das ein oder andere bekannte Gesicht und auch Leute, die auch schon ein Tag eher Kopfschmerzen duch den "icke-Dialekt" bekommen wollten. Mehr oder weniger gemeinsam ging es dann zum Stadion. Motto-Müttzl gekooft und rein in das Stadion. Ich persönlich war von dem Möchtegern-Hexenkessel sehr enttäuscht. Stimmung war brachialer von der Sachsen-Seite und auch das Stadion hat soviel "flair" so ganz und garnicht. Aber okay. Das dann einige Union-Fans bei einem 4:0 Vorsprung nicht einmal auf den Abpfiff warten können.Traurig. Aber Geschmackssache. Zum Spiel ist alles gesagt. Nach den Gefühlsphasen "wir gewinnen sowieso, so blöd wie sich Union anstellt" und "hy ... wir haben noch eine Halbzeit, um das aufzuholen" blieb uns nach dem 4:0 doch nur noch eins übrig: Wir feiern uns selber und das können wir immer noch am Besten. Also hoffen wir, dass die Gegentore für die nächsten 10 Spiele reichen und wir nur einmal 3 Punkte verloren haben. Auf dem Fußmarsch zur S-Bahn wurden dann noch die Treffsicherheit überprüft, die aber eher schlecht als recht ausfiel. So merkten die meisten Cops nix von ihrem Glück, als Zielscheibe für diverse Schneebälle zu fungieren. Ohne Stress und gut bierversorgt ging es dann zu unserem Zwischenhalt in Schwerin. Hatten wir doch Glück, dass wir vor 21 Uhr dort waren und so in den Genuss eines noch geöffneten McDonalds gekommen sind. Alles andere hatte nämlich schon geschlossen. Na gute Nacht. Gegen 21:30 Uhr sind wir wieder in Hamburg gelandet. (rr)
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